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Was ist Save Me?

Save Me Mannheim ist Teil einer bundesweit aktiven, von Pro Asyl unterstützten Flüchtlingsinitiative. In zahlreichen Städten haben sich Save Me-Gruppen gebildet, die lokal und unabhängig voneinander arbeiten. Die Mannheimer Gruppe bildete sich im Frühjahr 2010, vernetzte sich mit weiteren Mannheimer Flüchtlingsinitiativen und besteht zurzeit aus 10-15 Aktiven.

Unser Engagement in Mannheim

Politische Arbeit. Nahezu alle Save Me-Engagierten betreuen einen oder mehrere Geflüchtete persönlich oder sind anderweitig in der direkten Flüchtlingshilfe tätig. Uns ist bewusst, dass Direkthilfe notwendig ist, aber die Probleme und Missstände nicht bei den Wurzeln packt. Deshalb gehört die politische Arbeit zu unseren Kernaufgaben:

  • Wir sprechen regelmäßig mit PolitikerInnen und Mitgliedern der Verwaltung über die Arbeits- und Unterbringungssituation der Geflüchteten, die (teilweise mangelnde) Sozialbetreuung, die Situation der unbegleiteten minderjährigen AsylbewerberInnen (UMA) oder die zum Teil unwürdige Behandlung von Geflüchteten auf einigen Ämtern.
  • Wir organisieren Fachgespräche zu bestimmten akuten Themen (z.B. Gesetzesänderungen)
  • Wir fordern die Öffentlichkeit und den Gemeinderat auf sich in der „Flüchtlingsfrage“ zu positionieren und sich z. B. für die Aufnahme von Geflüchteten aus den Lagern in Griechenland und Italien einzusetzen.

Kulturveranstaltungen. Durch die Organisation von Ausstellungen, Film- und Theateraufführungen, Lesungen mit anschließenden Podiumsdiskussionen kommen wir mit der Bevölkerung und PolitikerInnen (die regelmäßig unsere Veranstaltungen besuchen!) ins Gespräch und versuchen sie für das weltweite Flüchtlingsdrama zu sensibilisieren. Ebenso stoßen wir „Begegnungsfeste“ für Geflüchtete und AnwohnerInnen an.

Zielgruppen

Unsere Zielgruppen sind sowohl die in unserer Stadt lebenden Geflüchteten als auch die für sie Verantwortlichen – PolitikerInnen und Verwaltung – ebenso wie die Mannheimer Bevölkerung.

Ziel

Unser Ziel ist es, dass Geflüchtete menschenwürdig behandelt, als gleichberechtigte Menschen wertgeschätzt und möglichst schnell in die Stadtgesellschaft integriert werden. Dazu gehören u.a. angemessener Wohnraum, der die Intimsphäre wahrt, Sprachförderung, Ausbildungsplätze und ein schnellerer und hürdenloserer Zugang zum Arbeitsmarkt als bisher.

 

Aktuelles

Appell des Feudenheimer Flüchtlingsforums

zum Stopp der derzeit stattfindenden Transfers von Flüchtlingen innerhalb von Baden Württemberg. Das Feudenheimer Flüchtlingsforum schreibt:

Gegen die integrationsfeindlichen Transfers von Flüchtlingen

Wir Ehrenamtliche engagieren uns gerne und ausdauernd für die Menschen die vor Krieg, Terror und Vertreibung geflohen sind und nun in Erstaufnahmecamps leben. Wir organisieren Sprachkurse, gestalten kulturelle Veranstaltungen, vereinbaren Beratungstermine, sorgen für ihre Mobilität,spielen mit den Kindern, integrieren diese Menschen in unsere Vereine – tun alles um ihnen ein Platz in unserer Stadtgesellschaft zu verschaffen oder ihnen zumindest eine Chance zu bieten Teil unserer Gesellschaft zu werden.

Die aktuelle Transfer-Praktik in Baden-Württemberg konterkariert aber nunmehr unsere Arbeit auf unerträgliche und inakzeptable Weise. Geflüchtete werden mitten aus Deutschkursen, Kultur- oder Sportprojekten gerissen und in andere Aufnahme-Unterkünfte transferier. Dort ist ihre Situation nicht besser: sie dürfen nach wie vor nicht arbeiten, nicht selbst kochen, haben wenig oder keine Privatsphäre. Gleichzeitig aber werden anerkannte Asylsuchende mittlerweile auch z.B. mit der Wohnsitzauflage „Mannheim“ zugewiesen. Es ist uns ein Rätsel wie auf diese Art und Weise Integration gelingen soll – so sie denn beabsichtigt ist.

Wir ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe Engagierten fordern dringend auf, bei Transfers die bereits getätigten Integrationsmaßnahmen zu berücksichtigen und diese nicht mit für uns wahllos erscheinenden Transfers zu untergraben. Die Menschen – auch die Engagierten – sollten im Mittelpunkt behördlichen Handelns stehen.

Veronika Wallis-Violet, Feudenheimer Flüchtlingsforum
Yvette Bödecker, Feudenheimer Flüchtlingsforum
Gerhard Fontagnier, Mannheim sagt Ja! e.V.
Markus Sprengler, Mannheim sagt Ja! e.V.
Norbert Sauer, Asylcafé Mannheim
Natice Orhan-Daibel, Bahnhofshelfer
Rita Erny, Asyl AK Schwetzingen
Dr. Ruth Fehling, Runder Tisch Asyl Karlsbad

 

Wer sich dem Aufruf anschließen möchte, kontaktiere bitte: mail@feudenheimer-fluechtlingsforum.de

aufruf-transfers

Save Me unterstützt die Petition „Relocation jetzt umsetzen“

Deutschland hat sich im Rahmen des „Relocation“ Programms verpflichtet, bis September 2017 27.500 Geflüchtete aus Griechenland und Italien aufzunehmen. Weiterlesen

Save Me fordert vom Gemeinderat 550 Geflüchtete in Mannheim aufzunehmen!

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich im Herbst 2015 verpflichtet, 27.500 Geflüchtete aus Griechenland und Italien aufzunehmen; bis dato haben lediglich ca. 60 Menschen Deutschland erreicht. Wir haben im Juli 2016 die Stadträtinnen und Stadträte des Mannheimer Gemeinderats aufgerufen, Weiterlesen